Biologie und Chemie für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium

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Moderne Werkstoffe, Kunststoffe...

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Kunststoffe

1. Allgemeines

Seit Anbeginn versorgten sich die Menschen mit Werkstoffen aus der Natur: Steine, Holz, Leder oder Pflanzenfasern wurden eingesetzt, um Geräte oder Bekleidung zu fertigen.

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts konnte der Bedarf an Werkstoffen durch die in der Natur vorkommenden Stoffe nicht mehr gedeckt werden. 1907 gelang dann dem belgischen Chemiker Baekeland die Herstellung eines harzähnlichen Stoffes, den er als Bakelit bezeichnete. Der erste Kunststoff war hergestellt.

Im 21. Jahrhundert ist eine Welt ohne Kunststoffe nicht mehr denkbar. Kunststoffe werden überall eingesetzt: in Handys und in Autoteilen, in Geräten für den Haushalt und die Freizeit. Sie werden als hightec ? Werkstoffe in Sportgeräten und in der Sportbekleidung verarbeitet. In der Industrie werden Rohrleitungssysteme und Armaturen aus Kunststoffen hergestellt. Unsere Textilien bestehen zum großen Teil aus Kunstfasern.

So vielfältig in ihren Eigenschaften sie sind: Eines ist aber allen Kunststoffen gemeinsam:

Kunststoffe sind organische Stoffe, die aus Makromolekülen aufgebaut sind.

Makromoleküle sind Riesenmoleküle, das bedeutet, dass kleine Moleküle sich zu langen Ketten verbunden haben.

(Moleküle sind Teilchen, die aus mindestens zwei Atomen bestehen.)


Chemiker teilen Stoffe gern in Gruppen ein. So haben sie das auch mit den Polymeren gemacht. Es gibt mehrere Möglichkeiten diese Stoffe einzuteilen, zum Beispiel nach ihren Eigenschaften, aber auch nach der Art der Herstellung. Gehen wir zunächst auf die Eigenschaften ein.


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Punkt 2. Einteilung der Kunststoffe nach ihren Eigenschaften...