Biologie und Chemie für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium

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Protonenübergänge Säure - Base - Reaktionen

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Flamme

1. Sauer oder basisch – nur eine Frage für Chemiker?

Schauen wir uns in unserer Wohnung um: wir gehen in die Küche.

Wir öffnen den Kühlschrank und finden dort Zitronensaft und kohlensäurehaltige Getränke. Es steht auch noch ein offenes Glas saurer Gurken von der letzten Party da. Alles saure Lebensmittel.

Im Vorratsschrank finden wir Backpulver: eine Base.

Im Bad befinden sich verschiedene Reinigungsmittel, deren Reinigungswirkung auf Säuren oder Basen basieren.

Selbst Medikamente können aus Säuren oder Basen hergestellt werden. So etwa Kopfschmerzmittel, die zum Beispiel aus Acetylsalicylsäure produziert werden.

2. Was versteht man unter dem pH-Wert?

Zunächst weiß man, dass der pH-Wert ein Zahlenwert ist, der angibt, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Zum Bespiel hat Batteriesäure einen pH-Wert von 1, also weiß man, dass diese sehr (stark) sauer ist.

In der pH-Skala werden die pH-Werte von 0 bis 14 aufgetragen. Alle Lösungen mit einem pH-Wert unter 7 sind sauer, alle über 7 sind basisch. Den pH-Wert von 7 hat eine neutrale Lösung.

Im Jahre 1909 machte der dänische Biochemiker Sörensen den Vorschlag, den negativen dekadischen Logarithmus des Zahlenwertes der Konzentration der Wasserstoff-Ionen als den pH-Wert zu definieren.

Berechnung: pH = -lg {c(H3O+)}

Die geschweifte Klammer bedeutet, dass die Einheit weg gelassen wird.


[pH kommt von puissance de hydrogène (franz.) oder pondus hydrogenii (lat.) und bedeutet: Hochzahl des Wasserstoffs.]

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Punkt 3. Einige Grundbegriffe, die Sie kennen...