Biologie und Chemie für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium

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Jahr der Artenvielfalt

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Friedenseiche auf der großen Wiese im Rosental

Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel (Alcedinidae). Er besiedelt weite Teile Europas, Asiens sowie das westliche Nordafrika und lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand und Sitzwarten. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten (Imagines und Larven), Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen. wikipedia.org/wiki/Eisvogel

2010 - das Jahr der Artenvielfalt

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum "Internationalen Jahr der Artenvielfalt" erklärt


Um auf den weltweit drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen (Vielfalt von Tieren und Pflanzen = Biodiversität, engl. biodiversity = Artenvielfalt, Artenreichtum) aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2010 zum "Internationalen Jahr der Artenvielfalt" erklärt.

Wie viele Arten heute auf der Erde leben, ist nicht genau bekannt. Wissenschaftler gehen von ca. 15 Millionen existierenden Arten aus. Derzeit bekannt und beschrieben sind ca. 1,8 Millionen Arten, auf ihre Gefährdung hin untersucht wurden bisher ca. 40.000 Arten. Die biologische Vielfalt ist nicht gleichmäßig über die Erde verteilt. Ungefähr 70 Prozent aller Arten leben in den Tropen und Subtropen. Bei den höheren Pflanzen steht an erster Stelle Brasilien mit ca. 56.000 Arten. Deutschland mit nur ca. 2.700 höheren Pflanzenarten ist dagegen vergleichsweise artenarm.

Warum sollte ein ganzes Jahr der Artenvielfalt gewidmet sein? Ist das Aussterben von Arten ein Grund zur Besorgnis?

Feldsperling Auf dem Bild links ist der Feldsperling (lat: Passer montanus) zu sehen. Er bewohnt vor allem offene Landschaften, Gärten und Obstgärten auf dem Lande, lebt am Rande von Städten, aber auch am Rand von Laubwäldern. Er ist in ganz Europa und Asien (außer Indien) verbreitet. Für seine Ernährung, vor allem die der Jungen, braucht er Insekten und das nicht zu knapp.
Rotkehlchen Menschen finden Gefallen an anderen Organismen. Vor allem an denen mit dem weichen Fell, oder den kuscheligen Federn, die so "niedlich" aussehen. So ein hübscher Vogel, wie das Rotkehlchen, das auf dem Bild links zu sehen ist, wird vom Menschen sogar gefüttert.

Menschen sind auf andere Arten angewiesen. Tiere und Pflanzen dienen ihnen als Nahrung, zur Gewinnung von Fasern oder Medikamenten.

Wenn wir durch unsere Lebensweise weiterhin das Aussterben von Arten verursachen, dann wirft das eine Reihe von ethischen und philosophischen Fragen auf.

Wenn Arten aussterben, werden wir keine Gelegenheit mehr haben, an dieser Stelle ökologische Wechselwirkungen zu erforschen sowie die Zusammenhänge dieses Ökosystems zu verstehen.

Arten sind notwendig für das Funktionieren jedes Ökosystems, da wir ein Bestandteil dieses Ökosystems sind, sind wir auf andere Arten angewiesen.

Das Aussterben von Arten ist ein Grund zur Besorgnis. Deshalb ist das Jahr 2010 zum Jahr der Artenvielfalt erklärt worden.

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