Biologie und Chemie für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium

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Stoffe komplexer Natur...

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3. Nomenklaturregeln für Komplexverbindungen

3.b Regeln für die Namen von Komplexverbindungen

  1. Regel (1):

    - bei salzartigen Verbindungen gilt: erst das Kation, dann das Anion

  2. Regel (2):

    - im komplexen Teilchen: erst die Liganden, dann das Zentralteilchen mit Oxidationsstufe

  3. Regel (3):

    - in den Formeln erscheinen erst die anionischen Liganden, dann die neutralen Liganden

  4. Regel (4):

    - die Anzahl der Liganden wird in griechischen Zahlwörtern (mono, di, tri, tetra, penta, hexa, hepta, octa) angegeben

  5. Regel (5):

    - die anionischen Liganden enden auf o (z.B. chloro oder chlorido, ammino, sulfato)

  6. Regel (6):

    - komplexe Anionen haben die Endung: -at

Beispiel: [CoCl(NH3)5]Cl2

  1. Regel (1): [CoCl(NH3)5]2+ = komplexes Kation und Cl- ist das Anion
  2. Regel (2): - im komplexen Teilchen: erst die Liganden, dann das Zentralteilchen mit Oxidationsstufe
  3. Regel (3): - Liganden werden in alphabetischer Reihenfolge geordnet
  4. Regel (4): - die Anzahl der Liganden wird in griechischen Zahlwörtern (mono, di, tri, tetra, penta, hexa, hepta, octa) angegeben
  5. Koordinationszahlen:
  6. 1 = mono (muss nicht mitgeschrieben werden)
    5 = Penta
  7. Pentaamminmonochlorocobalt(III) - chlorid

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Punkt 4 Die Bildung von Komplexverbindungen